Ruine Hohenbodman, Mittelalterliche Burgruine in Owingen, Deutschland.
Die Ruine Hohenbodman ist eine Burganlage in Owingen mit einem steinemen Bergfried, der sich 37 Meter in die Höhe erhebt. Der Turm hat einen Außendurchmesser von etwa 28 Metern und innen einen Kern, der es den Bewohnern ermöglichte, sich bei Angriffen zu verteidigen.
Die Burg wurde Ende des 11. Jahrhunderts von den Herren von Bodman erbaut und sollte die Region schützen. Im Jahr 1642 wurde sie von Konrad Widerholt und seinen Truppen während des Dreißigjährigen Krieges niedergebrannt und zerstört.
Der Name des Schlosses stammt von der Adelsfamilie Bodman, die das Gebiet lange Zeit beherrschte. Heute können Besucher die Ruine als Zeugnis dieser mittelalterlichen Herrschaft erleben und verstehen, wie solche Burgen das Leben in der Region prägten.
Der Zugang zur Ruine ist möglich, aber Besucher sollten mit unebenen Wegen und Steigungen rechnen, die Tritte und Vorsicht erfordern. Das Gelände ist frei zugänglich, es gibt jedoch keine Einrichtungen vor Ort, daher ist es ratsam, vorher Wasser und Schuhe mit guter Bodenhaftung mitzunehmen.
Der Eingang zum Turm befindet sich acht Meter über dem Boden, was es Angreifern schwer machte, hineinzugelangen. Dieses Design war typisch für Burgen dieser Zeit und zeigt, wie Burgerbauer Sicherheit in jede Etage einplanten.
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