Hohenbodmaner Linde, Naturdenkmal in Hohenbodman, Deutschland
Die Hohenbodmaner Linde ist ein Lindenbaum mit beachtlichen Dimensionen, dessen Stammumfang etwa 10 Meter beträgt und der etwa 11 Meter hoch wächst. Das Gewächs steht unter Schutz als Naturdenkmal und zählt zu den größten Bäumen in der Region.
Der mündlichen Überlieferung zufolge wurde die Linde von den Herren von Bodman gepflanzt, einem bis 1282 im Ort ansässigen Adelsgeschlecht, dessen Wappen drei Lindenblätter zeigte. Im Jahr 1859 beschrieben die Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg eine alte hohle Linde von 10 Fuß Durchmesser. Am 25. Juli 1939 wurde der Baum nach dem Reichsnaturschutzgesetz zum Naturdenkmal erklärt, in der Literatur wird auch 1936 genannt.
Der Name Hohenbodmaner Linde stammt vom Dorf Hohenbodman, wo der Baum an einem Straßenabzweig auf einer dreieckigen Grasinsel steht. Der mündlichen Überlieferung nach pflanzten ihn die Herren von Bodman, die bis 1282 am Ort ansässig waren und drei Lindenblätter im Wappen führten. Die Linde gehört der Gemeinde.
Das Denkmal ist leicht zugänglich und befindet sich in der offenen Landschaft, wo Besucher es jederzeit erreichen können. Professionelle Fachleute führen regelmäßig Inspektionen durch, um sicherzustellen, dass das Gewächs in guter Verfassung bleibt.
Ein Gutachten der Baumpflegefirma Michael Maurer von 1982 machte den Trinkwasserleitungsgraben von 1964 und den Abwassergraben von 1975 dafür verantwortlich, dass 35 bis 40 Prozent der gesamten Wurzelmasse des Baumes zerstört oder beschädigt wurden. Die Standfestigkeit des Stammes litt nicht, doch die Vitalität ließ binnen weniger Jahre stark nach.
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