Burg Hohenschelklingen, Höhenburg in Schelklingen, Deutschland.
Burg Hohenschelklingen ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg auf 621,5 m ü. NHN auf einer Bergzunge des Schlossbergs, zwischen dem Schelklinger Tal im Westen und dem Längental im Osten. Der 22 m hohe Bergfried, auch Schlossturm genannt, überragt die Reste der Anlage. Südlich unterhalb liegt die Stadt Schelklingen.
1127 erstmals als Castro et villae Schälkalingen erwähnt, ging die Burg um 1200 durch die Heirat Adelheids von Schelklingen mit Graf Heinrich von Berg an diesen über. Um 1265 wurde der Bergfried in seiner heutigen Form errichtet. 1343 verkaufte Graf Konrad Stadt und Burg an die Herzöge von Österreich; 1633 wurde die Burg zerstört und von 1650 bis 1653 abgerissen, ihre Steine dienten dem Bau des Franziskanerklosters in Ehingen.
Der Name des Schlosses leitet sich von der Familie der Herren von Schelklingen ab, die das Anwesen über Jahrhunderte prägte. Heute zeigt der erhaltene Bergfried die massiven Steinmauern, die für die Befestigungen dieser Region typisch sind.
Der Bergfried ist seit der Wiedereröffnung 1999 nur an bestimmten Tagen als Aussichtsturm besteigbar. Im Innern führt eine Treppenanlage hinauf, die bei der Sanierung von 1896 nach dem Ausräumen des Schutts eingebaut wurde. Die Ruine steht unter Denkmalschutz.
Der 22 m hohe Bergfried, auch Schlossturm genannt, ist an bestimmten Tagen als Aussichtsturm besteigbar; bei der Sanierung 1896 durch die Stadt und den Schwäbischen Albverein wurde der Schutt entfernt und innen eine Treppenanlage eingebaut. Von 1650 bis 1653 wurde die Burg abgerissen, ihre Steine dienten dem Bau des Franziskanerklosters in Ehingen.
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