Hohle Fels, Archäologische Höhlenstätte in Schelklingen, Deutschland
Der Hohle Fels liegt etwa einen Kilometer östlich des Schelklinger Stadtkerns und besteht aus einem 30 Meter langen Gang, der in eine bis zu 30 Meter hohe Halle mit 500 Quadratmetern Grundfläche führt; von dort zweigen zwei gut 20 Meter lange Seitengänge ab. Der Eingang liegt auf 534 Metern Höhe in einem Schwammstotzen des Weißen Jura am rechten Hangfuß des Achtals. Wegen ihrer Form wird die Höhle Backofenhöhle genannt.
Die erste Grabung fand 1870 statt: Oscar Fraas und Josef Hartmann bargen Knochen von Höhlenbär, Ren, Mammut und Wildpferd. 1872 besuchte Rudolf Virchow die Höhle, die dafür mit einem Gittertor und Holzstegen versehen worden war. Ab 1977 grub die Universität Tübingen unter Joachim Hahn, seit 1997 leitet Nicholas Conard die jährlichen Kampagnen; bis 2016 waren über 80.000 Steinartefakte geborgen. 2017 wurde die Höhle in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Der Name der Höhle bedeutet „hohler Fels“; 1830 stieß der Töpfer Karl Friedrich Rixinger beim Graben nach Lehm auf Knochen von Höhlenbären. Die seit 1997 von Nicholas Conard von der Universität Tübingen geleiteten Grabungen erbrachten mehr als 80.000 Steinartefakte und fast 300 Schmuckobjekte, darunter die 6 cm große, aus Mammutelfenbein geschnitzte Venus vom Hohlefels.
Die Höhle liegt etwa einen Kilometer östlich des Schelklinger Stadtkerns am rechten Hangfuß des Achtals; der Eingang auf 534 m ü. NHN ist mit einem Gittertor verschlossen. Der 30 m lange Eingangsgang führt in eine bis zu 30 m hohe Halle mit 500 m² Grundfläche, von der zwei gut 20 m lange Seitengänge abzweigen.
In der Höhle wurden Knochenflöten gefunden, die zu den ältesten bekannten Musikinstrumenten gehören. Eine kleine Frauenfigur aus Elfenbein, die hier entdeckt wurde, zählt ebenfalls zu den frühesten Kunstwerken der Menschheit.
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