Burg Holzheim, Mittelalterliche Burg in Langerwehe, Deutschland.
Die Burg Holzheim ist eine Niederungsburg westlich von Heistern in der Gemeinde Langerwehe im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen. Das erhaltene Herrenhaus und der Torturm wurden zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert errichtet. Die Anlage liegt zwischen Heistern und dem Bovenberger Wald und wird heute landwirtschaftlich und als Reiterhof genutzt.
Burg Holzheim stammt aus dem Jahr 1333, als ihre Besitzer Vasallen des Herzogtums Jülich waren. Das heute noch erhaltene Herrenhaus und der Torturm wurden zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert errichtet. 1818, als das Gebiet zum preußischen Kreis Düren gehörte, wurde die Burg samt Ländereien an Privatleute verkauft. 1893 kaufte Richard Schleicher sie zusammen mit dem nahen Gut Schönthal; später wechselte das Anwesen mehrmals den Besitzer.
Den Namen Holzheim teilt die Burg mit dem Holzheimer Graben, der östlich der Anlage vorbeifließt. Das Herrenhaus und der Torturm, errichtet zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, sind die beiden erhaltenen Teile der Burg. Seit 1893 ist das Anwesen mit Richard Schleicher verbunden, der auch das nahe Gut Schönthal kaufte; später wechselte die Burg mehrfach den Besitzer.
Das Anwesen ist aktiv als Hof mit Pferdebereich in Betrieb und sollte mit Rücksicht auf diese Nutzung besucht werden. Der Standort ist am besten über Langerwehe zu erreichen, wobei man sich zum richtigen Zugang erkundigen sollte.
Der Holzheimer Graben, der Bach östlich der Burg, mündet bei Hücheln in die Inde. Die Quellen nennen nur seinen Verlauf, keine Verteidigungsfunktion. Die Burg stammt aus dem Jahr 1333, als ihre Besitzer Vasallen des Herzogtums Jülich waren.
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