Langerwehe, Gemeinde in Nordrhein-Westfalen
Langerwehe ist eine Gemeinde im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen, die aus mehreren Ortschaften besteht und von Wäldern und sanften Hügeln geprägt wird. Zum Gemeindegebiet gehören Schloss Merode, Kirchenruinen, Kapellen sowie die Reste eines Franziskanerklosters.
Langerwehe entstand aus drei Siedlungen: Rymelsberg aus fränkischer Zeit, Ules mit alten Töpferwerkstätten und Zu Wehe an einem Wegkreuz. Ab etwa dem Jahr 1000 prägte die Steinzeugherstellung die Wirtschaft der Region über Jahrhunderte.
Der Name Langerwehe geht auf drei frühere Siedlungen zurück, die sich an alten Wegkreuzungen zusammenfanden. Das Töpferhandwerk hat die Identität der Gegend bis heute geprägt und lebt in einem Ortsmuseum sowie auf regionalen Märkten weiter.
Das Gemeindegebiet lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da ein gut ausgebautes Netz aus Wanderwegen durch Wälder und Felder führt. Mit Zug und Bus sind größere Städte wie Aachen und Köln gut erreichbar.
Das Kloster Schwarzenbroich aus dem 13. Jahrhundert liegt heute halb im Wald verborgen, wo nur noch Backsteinmauern und ein Gedenkstein für den Apostel Matthias übrig sind. Wer durch das Unterholz streift, kann diese Überreste noch heute entdecken.
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