Kreuzherrenstift St. Matthias, Schwarzenbroich, Mittelalterliche Klosterruinen in Langerwehe, Deutschland.
Kloster Schwarzenbroich sind Ruinen eines Klosters in Langerwehe zwischen Gürzenich und Schevenhütte in Nordrhein-Westfalen. Die Mauern erreichen Höhen bis etwa 6 Meter und sind in einem Waldgebiet gelegen.
Die Gemeinschaft der Kreuzherren gründete das Kloster 1340, nachdem Werner von Merode die Genehmigung von Erzbischof Walram von Köln erhalten hatte. Das Gelände wurde über Jahrhunderte von dieser religiösen Ordnung bewirtschaftet und geprägt.
Das Klostergelände liegt direkt an der Jakobsweg-Pilgerroute, die von Düren nach Kornelimünster führt und mit Jakobsmuscheln markiert ist. Pilger und Besucher erkennen den historischen Weg an diesen Muschelzeichen, die das Gelände durchqueren.
Das Gelände ist für Besucher zugänglich, wobei eine Unterstützungsvereinigung laufende Instandhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen durchführt. Es wird empfohlen, mit angemessenem Schuhwerk zu kommen, da das Waldgebiet unebenene Wege und potentiell schlammige Flächen aufweist.
Die Gemeinschaft wurde im 15. Jahrhundert durch Mitglieder aus wohlhabenden Familien des Rheintals besonders wohlhabend und erhielt bedeutende Landschenkungen. Diese Verbindungen zu lokalen Adelsfamilien zeigten sich in der Ausstattung und den Besitzungen des Klosters.
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