Burgstein, Berggipfel im Fichtelgebirge, Deutschland
Der Burgstein ist ein 879 m hoher Berg im Kösseinestock des Hohen Fichtelgebirges, nordöstlich der 939 m hohen Kösseine. Sein waldfreier Gipfelbereich besteht aus einer großen Granit-Steinplatte, umgeben von Fichtenwald. 200 m östlich steht der 869 m hohe Burgsteinfelsen, eine mächtige Granitfelsburg, die als Naturdenkmal und Geotop geschützt ist.
Der Berg entstand vor mehr als 750 Millionen Jahren durch geologische Prozesse der Variscan-Gebirgsbildung. Diese alten geologischen Kräfte prägen bis heute die gesamte Struktur des Fichtelgebirges.
Der Berg ist für Wanderer aus der Region ein bekanntes Ziel, wo man die Natur hautnah erleben und den Wald erkunden kann. Besucher treffen hier auf andere Naturfreunde und genießen gemeinsam die Aussichten von oben.
Mehrere markierte Wanderwege führen von verschiedenen Richtungen zum Gipfel, was es einfach macht, einen passenden Weg zu wählen. Gutes Schuhwerk ist ratsam, da die Wege über unebenes Gelände mit Wurzeln und Steinen verlaufen.
Der Burgsteinfelsen, eine mächtige Granitfelsburg 200 Meter östlich des Gipfels, ist seit 1790 über Steinstufen und Holztreppen zugänglich. Von seiner Felsenkanzel reicht die Rundsicht zu fast allen Bergen des Fichtelgebirges. Johann Wolfgang von Goethe bestieg ihn am 3. Juli 1785 und fertigte eine Zeichnung an.
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