Burgruine, Burgruine in der Fränkischen Schweiz, Deutschland
Burgruine ist eine mittelalterliche Burganlage in der Fränkischen Schweiz und besteht aus Steinresten auf einem hohen Hügel, von wo aus man über Wälder und Täler der Landschaft blickt. Die Ruine zeigt noch die Grundmauern mehrerer Gebäude, Turmreste und die einstige Hofanlage.
Karl IV., König von Böhmen und Kaiser, kaufte 1357 Pegnitz und ließ Hollenberg errichten; 1363 ist ein böhmischer Pfleger auf der Burg belegt, und im Salbuch von 1366–68 erscheint sie erstmals schriftlich als „daz haus“ von „Holenperg“. Während des Krieges König Wenzels gegen Ruprecht von der Pfalz wechselte sie mehrmals den Besitzer und wurde beschädigt; 1410 kam sie an Ruprechts Sohn Johann von Wittelsbach. Hans von Rabenstein war der letzte dort wohnende Pfleger; vermutlich wurde die Burg im Bauernkrieg 1525 zerstört und 1570 nur noch als Ruine verzeichnet.
Die Ruine zeigt typische deutsche Burgarchitektur mit Resten von Wehrtürmen und massiven Mauern, die noch heute ihre ursprüngliche Struktur erkennen lassen. Besucher können in der Anlage selbst nachvollziehen, wie Räume und Wehreinrichtungen einst zusammenhingen.
Der Aufstieg zur Ruine erfolgt über markierte Wanderwege, die vom Parkplatz am Fuße des Hügels aus erreichbar sind. Das Gelände ist zu Fuß bewältbar, man sollte aber festes Schuhwerk und genügend Zeit mitbringen.
Rund 97 Meter unterhalb der Ruine liegt die 97 m tiefe Zwergenhöhle, die Besucher oft übersehen. Von der Oberburg reicht der Blick nach Westen bis nach Gößweinstein mit seiner Burg. Die Anlage ist frei zugänglich über einen Wanderweg, der vom Weiler Hollenberg nach Süden bergauf führt.
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