Carl-Ulrich-Brücke, Straßenbrücke zwischen Offenbach am Main und Frankfurt-Fechenheim, Deutschland.
Die Carl-Ulrich-Brücke verbindet Offenbach am Main mit dem Frankfurter Stadtteil Fechenheim über den Fluss und trägt ein Straßennetz mit separaten Wegen für Fußgänger und Radfahrer. Die Konstruktion nutzt ein Stahl-Trägersystem, das sich über etwa 234 Meter erstreckt und eine Fahrbahn von rund 14 Metern Breite bietet.
An dieser Stelle entstand 1819 eine Schiffbrücke, um die Mauthebung in Frankfurt zu umgehen und die Verbindung zwischen den Gebieten zu verbessern. Über zwei Jahrhunderte hinweg erfolgten mehrere Umbauten und Verstärkungen der Brücke.
Die Brücke ist nach Carl Ulrich benannt, einer Persönlichkeit aus der frühen Weimarer Zeit, deren Name die Region prägt. Der Übergang dient vielen Anwohnern als selbstverständlicher Teil ihres täglichen Weges zwischen den beiden Stadtteilen.
Der Übergang ist leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu begehen, da gut gekennzeichnete Wege für beide Verkehrsteilnehmer vorhanden sind. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine aktiv genutzte Verkehrsstrecke handelt, auf der Autos verkehren.
Bei der Sanierung 2014 wurde die Anzahl der Pfeiler von sechs auf vier reduziert, was das freie Wasser darunter deutlich vergrößerte. Diese Umgestaltung ermöglichte es größeren Schiffen, leichter unter der Brücke hindurchzufahren.
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