Schloss Illerfeld, Gutshaus in Illerfeld, Memmingen, Deutschland
Schloss Illerfeld ist ein zweigeschossiges Schloss in Memmingen mit rechteckigen Fenstern im Hauptgebäude und eingeschossigen Flügeln, die zwischen 1820 und 1830 hinzugefügt wurden. Die Struktur steht auf erhöhtem Gelände unweit des Ufers der Iller und wird von einem eingefassten Garten umgeben.
Sigmund von Lupin ließ das Schloss 1784 auf einer leichten Anhöhe unweit des Illerufers an der Staatsstraße 2009 errichten. Zwischen 1820 und 1830 wurde der Mittelbau um die äußeren Achsen der eingeschossigen Seitenflügel erweitert. Die Anlage liegt in Illerfeld, einem Weiler der Gemeinde Ferthofen bei Memmingen in Oberschwaben.
Das Schloss enthält Teile einer Orgel aus der Martinskirche Memmingens, die in das Treppenhaus und den oberen Flur eingebaut wurden. Diese Orgelfragmente zeigen, wie historische Materialien aus sakralen Gebäuden in private Wohnräume gelangten.
Der Zugang zu den Schlossanlagen erfolgt durch ein Gartentor mit Sandsteinpfeilern, die Wappen und Inschriften tragen. Besucher sollten sich Zeit für die Erkundung der formalen Gärten und der Umgebung nehmen, um den vollständigen Eindruck zu bekommen.
Der Obelisk 800 Meter südlich des Schlosses wurde vom Schlossherrn zum Andenken an ein geliebtes Reitpferd aufgestellt, nicht als Grabstätte. Zwischen ihm und der Nachbildung der Skulptur des Antius Lupus, 250 Meter südlich des Hauses, verläuft eine Tulpenbaumallee mit einem kleinen Park.
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