Schloss Illerfeld, Königliches Schloss in Memmingen, Deutschland
Schloss Illerfeld ist ein zweigeschossiges Schloss in Memmingen mit rechteckigen Fenstern im Hauptgebäude und eingeschossigen Flügeln, die zwischen 1820 und 1830 hinzugefügt wurden. Die Struktur steht auf erhöhtem Gelände unweit des Ufers der Iller und wird von einem eingefassten Garten umgeben.
Friedrich von Lupin beauftragte 1784 den Bau des Schlosses auf erhöhtem Grund nahe dem Iller-Fluss. Die charakteristischen Flügel entstanden später im frühen 19. Jahrhundert als Erweiterung der ursprünglichen Anlage.
Das Schloss enthält Teile einer Orgel aus der Martinskirche Memmingens, die in das Treppenhaus und den oberen Flur eingebaut wurden. Diese Orgelfragmente zeigen, wie historische Materialien aus sakralen Gebäuden in private Wohnräume gelangten.
Der Zugang zu den Schlossanlagen erfolgt durch ein Gartentor mit Sandsteinpfeilern, die Wappen und Inschriften tragen. Besucher sollten sich Zeit für die Erkundung der formalen Gärten und der Umgebung nehmen, um den vollständigen Eindruck zu bekommen.
Ein Obelisk südlich des Schlosses markiert die Grabstätte eines geliebten Reitpferdes und ist durch eine Allee aus Tulpenbäumen mit dem Schloss verbunden. Diese ungewöhnliche Gedenkanlage zeigt eine persönliche Seite des Schlosslebens aus vergangenen Zeiten.
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