Kiesgrube Aitrach, Naturschutzgebiet in Aitrach, Deutschland.
Kiesgrube Aitrach ist ein Naturschutzgebiet im Luftkreis zwischen zwei Flussvaelern, entstanden durch Kiesabbau auf einem ehemaligen Industriegelaende. Das Areal umfasst zwei kunstliche Seen, die sich neben Waldflachen und offenen Uferbereiches erstrecken.
Das Gelande wurde ab 1924 fuer Kiesabbau genutzt und entwickelte sich zur Zeit der Wirtschaftsexpansion zu einem wichtigen Rohstofflieferanten. Nach der Schiessung des Steinbruchs in den 1960er Jahren begann sich das Land zu regenerieren und wurde schliesslich zum Naturschutzgebiet.
Der Ort ist nach seiner ursprünglichen Nutzung benannt und zeigt heute, wie sich Mensch und Natur nach industrieller Nutzung neu arrangieren. Vogelbeobachter und Naturfreunde kommen hier zusammen, um in den stillen Morgenstunden die vielen gefiederten Bewohner zu beobachten.
Das Schutzgebiet ist am besten von dem Parkplatz beim Sportplatz an der Oberhauser Weg zu erreichen, von dem aus ein kurzer Weg zum See fuehrt. Die beste Zeit fuer Besuche ist in den fruehen Morgenstunden, wenn die Voegel aktiv sind und weniger Stoerungen vorhanden sind.
Das Gelaende setzt sich auf einer glazialen Rinne ab, die waehrend der letzten Eiszeit geschaffen wurde und das Grundwasser auf ungewoehnliche Weise leitet. Diese geologische Besonderheit fuehrt dazu, dass die Seen temperaturunterschiede zeigen, die im Laufe der Jahreszeiten auffaellig variieren.
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