Dammer Bergsee, Geschütztes Seegebiet in Damme, Deutschland.
Der Dammer Bergsee ist ein Schutzgewässer in der Nähe der Stadt Damme in Niedersachsen, das nach Bergbautätigkeiten entstanden ist. Der See wird von Wald und Hügeln umgeben und verfügt über eine ringförmige Wanderstrecke mit Rastplätzen und Aussichtsplattformen.
Das Gebiet wurde ab 1939 für die Eisenerzförderung abgebaut, was große Gruben hinterließ. Nach dem Ende des Bergbaus füllten sich diese natürlich mit Wasser und bildeten das heutige Schutzgebiet.
Das Besucherzentrum am Ufer bietet Führungen an, bei denen Besucher mehr über die Tier- und Pflanzenwelt sowie die ehemalige Bergbaugeschichte der Region erfahren können. Die Besucher lernen dabei, wie die Natur den früheren Industriestandort zurückerobert hat.
Der See ist über einen gut markierten Rundweg erreichbar, der etwa 4 Kilometer lang ist und für Fußgänger ausgerichtet wurde. Entlang des Weges gibt es Rastbänke, Unterständer und Informationstafeln zur Orientierung.
Der See ist nicht nur Ziel für Naturliebhaber, sondern zeigt auch, wie ein Ort durch Umweltmaßnahmen neu entstehen kann. Das Gewässer beheimatet heute seltene Vogel- und Insektenarten, die für die Wiederherstellung beschädigter Lebensräume typisch sind.
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