Dümmer, Hohe Sieben und Ochsenmoor, Naturschutzgebiet im Landkreis Diepholz, Niedersachsen
Dümmer, Hohe Sieben und Ochsenmoor ist ein großes Schutzgebiet mit flachen Seen, Mooren und Feuchtwiesen in Niedersachsen. Das Gebiet umfasst offene Wasserflächen, Schilfzonen, Weiden und Moore, die von zahlreichen Vogelarten und Wassertieren bewohnt sind.
Das Gebiet entstand durch natürliche Prozesse und wurde später von Menschen verändert, um es als Rast- und Brutplatz für Vögel zu gestalten. Seit 2019 sind Dümmer, Hohe Sieben und Ochsenmoor offiziell unter Schutz gestellt, um die vielfältige Flora und Fauna dauerhaft zu bewahren.
Das Gebiet ist seit langem ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel aus fernen Ländern, die hier während ihrer Wanderungen Nahrung und Ruhe finden. Die lokale Bevölkerung hat sich über Generationen hinweg mit dem See und den Mooren auseinandergesetzt und nutzt die Landschaft für Landwirtschaft und Erholung.
Das Gebiet lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, wobei Pfade und Brücken leichten Zugang zu Beobachtungsstellen bieten. Ein Aussichtsturm beim Olgahafen bietet gute Ausblicke auf die Wasserflächen und Wiesen, und frühe Morgenstunden sind ideal zum Beobachten von Vögeln.
Der Fischadler und die Otter sind seltene Besucher, die zeigen, wie gut sich das Ökosystem erholt hat. Besonders bemerkenswert ist der kriechende Sellerie, eine spezialisierte Pflanze, die nur auf feuchten Standorten wie hier wächst.
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