Farrenberg, Berggipfel in Baden-Württemberg, Deutschland
Der Farrenberg ist ein Berg in Baden-Württemberg mit einer Höhe von etwa 820 Metern und besteht aus gemischten Buchenwäldern und Wiesen. Die Hänge werden von ausgedehnten Waldabschnitten und offenen Grasflächen geprägt.
Bronzezeitliche Funde auf dem Farrenberg deuten auf eine befestigte Höhensiedlung der Urnenfelderzeit (10./9. Jahrhundert v. Chr.) hin, die wohl bis in die Hallstattzeit (8.–5. Jahrhundert v. Chr.) bewohnt war. Auf einem 780 m hohen Sporn im Osten liegt die Ruine der Burg Andeck, wo die Talheimer Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins alljährlich am Pfingstmontag das Andeckfest feiert.
Der Name Farrenberg stammt von den Mössinger Zuchtbullen (Farren), die hier früher weideten. Heute halten Schafe die Hochfläche für das Segelfluggelände offen, und am Samstag nach der Sommersonnenwende entzündet der Schwäbische Albverein auf der Olgahöhe am Westhang ein Johannisfeuer.
Von Talheim führt eine schmale Autostraße zum Plateau; Wanderpfade beginnen außerdem in Talheim und an der Olgahöhe, einem Naherholungsgebiet am westlichen Hangfuß mit Waldspielplatz und Wanderparkplatz. Von Zieglers Rutsch ergibt sich ein Ausblick auf den Albtrauf und einen Teil des Landkreises Tübingen, ein weiterer vom Bismarckskapf in der Nordwestecke des Plateaus.
Der Name Farrenberg stammt von den Mössinger Zuchtbullen (Farren), die hier früher weideten. Heute wird die Hochfläche durch Schafbeweidung für das Segelfluggelände Farrenberg offen gehalten, und der Mössinger Maler und Holzschneider Andreas Felger nutzte den Berg immer wieder als Motiv.
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