Bergrutsch am Hirschkopf, Naturschutzgebiet in Mössingen, Deutschland
Bergrutsch am Hirschkopf ist ein Naturschutzgebiet in der Nähe von Mössingen mit über 39 Hektar Fläche, das durch einen großen Erdrutsch geprägt wurde. Die Fläche zeigt unterschiedliche Vegetationszonen und geologische Schichten, die durch die Erosion der Schwäbischen Alb entstanden sind.
Im April 1983 ereignete sich am Hirschkopf ein massiver Erdrutsch, der etwa 6 Millionen Kubikmeter Gesteinsmaterial bewegte. Das Gebiet wurde aufgrund dieser dramatischen Veränderung 1988 unter Schutz gestellt.
Der Ort zeigt, wie Landschaften durch natürliche Prozesse entstehen und sich verändern. Besucher können hier direkt beobachten, wie Pflanzen und Tiere an extreme Bedingungen angepasst sind.
Die Wege sind markiert und können zwischen Mai und Oktober gut begangen werden. Geführte Touren werden monatlich angeboten oder können nach Vereinbarung organisiert werden.
Das Gebiet beherbergt seltene Tierarten wie die Gelbbauchunke und den Wanderfalken, die sich nach dem Erdrutsch dort neu angesiedelt haben. Diese Arten nutzen die speziellen Bedingungen der zerstörten Landschaft für ihr Überleben.
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