Autobahnspinne Dresden, internationale Motorrad- und Autorennstrecke
Die Autobahnspinne Dresden war eine Rennstrecke, die auf den Straßen einer Autobahnkreuzung im Norden Dresdens gebaut wurde. Die Strecke war ungefähr 6,4 Kilometer lang und verlief auf dem Autobahndreieck Dresden-Nord, wobei sie später auf gut 5 Kilometer verkürzt wurde.
Die Rennstrecke wurde 1951 eröffnet und war über 20 Jahre in Betrieb. Das letzte Rennen fand 1971 statt, danach wurde es zu schwierig, die stark befahrene Autobahn für Rennen zu sperren und den Verkehr umzuleiten.
Die Autobahnspinne war ein Ort, wo sich Motorsport-Fans und Rennfahrer aus vielen Ländern trafen. Die Rennen zogen Zehntausende von Zuschauern an, die direkt neben der Strecke standen und das Geschehen hautnah verfolgten.
Der Ort befindet sich in der Nähe des Autobahnknotens Dresden-Nord und kann über die umliegenden Straßen erreicht werden. Heute sind noch Teile der ursprünglichen Strecke sichtbar, besonders die charakteristischen Spitzenkehren, die auf der modernen Karte erkennbar sind.
Die Strecke war nach einer Spinne benannt, weil ihre Form an ein Spinnennetz erinnerte, mit mehreren scharfen Spitzenkehren, die eng zusammendrängten. Paul Greifzu gewann das erste Rennen 1951, starb aber später bei einem Unfall, und eine Kurve wurde zu seinen Ehren nach ihm benannt.
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