Diepentaler Talsperre, Stausee in Deutschland
Die Diepentaler Talsperre ist ein Stausee bei Leichlingen in Nordrhein-Westfalen, der hinter einem Dammbauwerk aus dem frühen 20. Jahrhundert entsteht. Das Gewässer wird von bewaldeten Hängen umgeben und bietet Wege zum Wandern und Radfahren sowie Bereiche für Wassererlebnisse.
Die Talsperre wurde 1902 bis 1908 von August Halbach erbaut, allein zur Stromerzeugung, nicht zur Wasserversorgung. Der Stausee überflutete den Sitz der Ritter von Diepental, deren Nachfahren, die Familie Katterbach, durch eine Novelle von Levin Schücking und Annette von Droste-Hülshoff bekannt wurden. Nach heftigen Regenfällen im Januar 2011 konnte die Sperre die Wassermassen nicht mehr fassen, worauf die Bezirksregierung Köln eine Absenkung des Spiegels verfügte. Im Juli 2016 gab der Wupperverband den geplanten Rückbau der Talsperre und die Renaturierung des Murbachs bekannt.
Die Talsperre trägt den Namen des Diepentals, in dem beim Bau des Staudamms der Sitz der Ritter von Diepental überflutet wurde. Deren Nachfahren, die Familie Katterbach, wurden durch die Novelle Das Stiftsfräulein von Levin Schücking und Annette von Droste-Hülshoff bekannt. Das Gelände ist bis heute Privateigentum der Familie Halbach, aber öffentlich zugänglich, mit Gastwirtschaft, Ferienhäusern, Minigolf und Angelmöglichkeiten am Wasser.
Das Gelände und der Stausee sind Privateigentum der Familie Halbach, aber öffentlich zugänglich. Die Hauptsperre ist ein Erddamm von etwa 10 m Höhe und 100 m Kronenlänge; ein Straßendamm trennt die Vorsperre von der Hauptsperre. Im Juli 2016 gab der Wupperverband bekannt, den Rückbau der Talsperre und die Renaturierung des Murbachs zu planen, weshalb sich die Bedingungen ändern können.
Der Stausee überflutete den Sitz der Ritter von Diepental; deren Nachfahren, die Familie Katterbach, wurden durch die Novelle Das Stiftsfräulein (auch Eine dunkle Tat) von Levin Schücking und Annette von Droste-Hülshoff bekannt. Das Gelände und der Stausee sind bis heute Privatbesitz der Familie Halbach, aber öffentlich zugänglich.
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