Datenberg, Berggipfel in Thüringen, Deutschland.
Der Datenberg ist ein bewaldeter Berg, der 641,3 m über dem Meeresspiegel auf dem Gebiet der Gemeinde Bad Tabarz im Landkreis Gotha aufragt, etwa 200 Höhenmeter über dem westlichen Vorland des Thüringer Waldes. An seinen Flanken liegen mit dem Mühlgrund und dem Lauchagrund zwei Klammtäler, die den mittelalterlichen Altstraßen einen verhältnismäßig leichten Aufstieg zur Passhöhe am Kleinen Inselsberg ermöglichten.
Hinter einem Bergvorsprung des Datenbergs lagen die Leuchtenburg und ihre vorgelagerte Warte, die Stolzenburg – zuletzt zwei berüchtigte Raubritterburgen. Von ihrer Existenz künden heute nur noch Urkunden und Beschreibungen aus dem 19. Jahrhundert. Seit den 1950er Jahren wird das Areal zum Abbau von Porphyr genutzt, der überwiegend als Straßenschotter Verwendung findet.
Der Norden des Bergs beherbergt einen Rhododendron-Park, den Bewohner von Tabarz angelegt haben, um die Natur zu schützen. Diesen Ort nutzen Besucher gerne, um die Vielfalt der Pflanzen zu erleben.
Der Berg ist über gekennzeichnete Wanderwege erreichbar, die sich mit dem Rennsteig-Fernwanderweg verbinden und mehrere Ausgangspunkte bieten. Restaurants im Lauchagrund-Tal am Fuße des Bergs bieten Plätze für Pausen und Erfrischungen während des Besuchs.
Der Berg verfügt über eine spezialisierte Abfahrtsstrecke für Mountainbikes im oberen Bereich und wird von zwei Talschluchten - Mühlgrund und Lauchagrund - eingerahmt. Diese beiden schmalen Täler schaffen eine interessante Landschaftsformation um den Berg herum.
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