Duvensee, Archäologische Fundstellen am ehemaligen Duvensee in Schleswig-Holstein.
Duvensee war ein See mit Mooren, in denen sich mehrere Siedlungsplätze aus der Mittelsteinzeit befinden. Die nassen Böden haben Werkzeuge aus Stein, Holz und andere Gegenstände aus dem Alltag erstaunlich gut bewahrt.
Die ersten Funde wurden 1924 entdeckt und führten zu umfangreichen Ausgrabungen, die Siedlungen aus etwa 11.000 Jahren freilegten. Diese Arbeiten machten deutlich, wie Menschen am Ende der letzten Eiszeit in dieser Gegend lebten.
Die Fundstätten zeigen, wie frühe Gemeinschaften der Mittelsteinzeit spezialisierte Techniken zur Verarbeitung und Lagerung von Haselnüssen entwickelten. Diese Nahrungsmittel spielten eine zentrale Rolle in ihrem täglichen Leben und in ihren Siedlungsmustern.
Die Stelle ist Ort laufender Forschung und erfordert vorherige Vereinbarungen für Besuche. Besucher können sich an lokale Museen oder Forschungsinstitute wenden, um mehr über den Zugang und Führungen zu erfahren.
Die nassen Torfablagerungen erhielten hölzerne Gegenstände wie Paddel, Matten aus Birkenbast und Pfeile außergewöhnlich gut. Diese Fundstücke geben seltene Einblicke in die Werkzeuge und Handwerkstechniken, die sonst selten erhalten bleiben.
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