Teufelsküche, Kalksteinhöhlenkomplex in Gütighofen, Deutschland
Die Teufelsküche ist ein Höhlensystem in der Kalksteinformation des mittleren Jura, das etwa 40 Meter über dem Fluss Möhlin liegt. Das System besteht aus mehreren natürlichen Hohlräumen, die sich in einem felsigen Hang befinden und von oben durch Spalten und Öffnungen Licht erhalten.
Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass die Höhle während der jungpaläolithischen Zeit vor etwa 35.000 Jahren von Rentierjägern bewohnt wurde. Diese frühen Menschen nutzten die Höhlen als Unterschlupf während ihrer Jagdzüge durch die Gegend.
Der Name 'Teufelsküche' kommt aus lokalen Legenden, die über Jahrhunderte die Höhle umgaben. Die Höhle wird heute noch von Wanderern besucht, die die enge Verbindung zwischen der Landschaft und den Menschen, die hier lebten, erkunden möchten.
Besucher erreichen den Haupteingang durch ein Leitersystem, das den Zugang zur Höhle ermöglicht. Das Gebiet ist das ganze Jahr uber offen, weshalb eine Taschenlampe oder Kopfleuchte notwendig ist.
Der Hang Ölberg hat eigenartige Felsformationen, die als geologisches Denkmal in der Verwaltung Freiburg anerkannt wurden. Diese offizielle Anerkennung macht den Ort wissenschaftlich wertvoll und zeigt, warum die Region geologen interessiert.
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