Teufelsküche, Kalksteinhöhlenkomplex in Gütighofen, Deutschland
Die Teufelsküche ist ein Höhlensystem in der Kalksteinformation des mittleren Jura, das etwa 40 Meter über dem Fluss Möhlin liegt. Das System besteht aus mehreren natürlichen Hohlräumen, die sich in einem felsigen Hang befinden und von oben durch Spalten und Öffnungen Licht erhalten.
Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass die Höhle während der jungpaläolithischen Zeit vor etwa 35.000 Jahren von Rentierjägern bewohnt wurde. Diese frühen Menschen nutzten die Höhlen als Unterschlupf während ihrer Jagdzüge durch die Gegend.
Der Name Teufelsküche ist eine später aufgekommene volkstümliche Bezeichnung; eine Sage dazu überliefern die Quellen nicht. Neben der Haupthöhle sind die Mauerreste der Burg Hauenfels zu sehen, die zwischen 1200 und 1600 bewohnt war und denselben Felsabsatz mit den Höhlen teilt.
Die Höhlen sind jederzeit öffentlich zugänglich, die Haupthöhle liegt jedoch etwa zehn Meter hoch an einer Steilwand und ist nur per Leiter zu erreichen. Das Gelände befindet sich am Ölberg über Gütighofen, rund 40 m über dem heutigen Niveau der Möhlin. Direkt daneben sind Mauerreste der Burg Hauenfels erhalten.
Die Höhlen sind in den Hauptrogenstein des Mitteljura am Ölberg eingelassen, und die Felswand mit ihren Höhlen ist als Geotop im Regierungsbezirk Freiburg ausgewiesen. Wenige Meter neben der Haupthöhle stehen Mauerreste der Burg Hauenfels, die zwischen 1200 und 1600 bewohnt war.
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