Ludwigsbrücke, Straßenbrücke in Würzburg, Deutschland
Die Ludwigsbrücke ist eine Steinbogenbrücke mit fünf Bögen von je 36 Metern lichter Weite, von denen drei den Main überspannen; getragen werden sie von vier Pfeilern, zwei davon im Fluss. Die Gesamtlänge beträgt 205 Meter, die Durchfahrtshöhe für Schiffe 5,75 Meter. Eine dreispurige Straße und zwei Straßenbahnlinien verlaufen auf gemeinsamer Trasse, außen liegen beidseitig Fußwege.
Die Brücke wurde im 19. Jahrhundert gebaut, um Würzburgs Stadtteile zu verbinden und den Handel zu fördern. Sie steht heute unter Denkmalschutz und zeugt von den Bauweisen dieser Zeit.
Die Brücke ist nach Ludwig III. von Bayern benannt, nicht nach Ludwig I. Im Volksmund heißt sie Löwenbrücke, wegen der vier bronzenen Löwenstatuen an den beiden Auffahrten; jede wiegt etwa 1,4 Tonnen und stammt aus der Erzgießerei Ferdinand von Miller. Eine dreispurige Straße und zwei Straßenbahnlinien verlaufen auf gemeinsamer Trasse, die Fußwege liegen an den beiden Außenseiten.
Über die Brücke führen eine dreispurige Straße, die Trasse zweier Straßenbahnlinien und Fußwege an den beiden Außenseiten, sodass Fußgänger neben dem Verkehr gehen. Sie verbindet Nikolausberg am linken Ufer mit der Altstadt und der Sanderau am rechten. Die nächsten Übergänge für Kraftfahrzeuge sind die Friedensbrücke im Norden und die Konrad-Adenauer-Brücke im Süden.
Von der Brücke aus hat man einen guten Blick auf die Flusslandschaft und die historischen Bauten am Ufer. Dieser Aussichtspunkt wird oft übersehen, obwohl er zeigt, wie die Stadt sich um das Wasser herum entwickelt hat.
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