Huttenschlösschen, Barockgebäude in Würzburg, Deutschland
Das Huttenschlösschen ist ein barockes Herrenhaus in Würzburg mit einem dreigeschossigen Mittelbau und einem Mezzaningeschoss. Zwei niedrigere, ebenfalls dreigeschossige Seitenpavillons rahmen die Anlage symmetrisch ein und prägen das harmonische Bild des Gesamtkomplexes.
Das Gebäude wurde zwischen 1719 und 1721 von Christoph Franz von Hutten als Sommerresidenz erbaut. Die Anlage markierte einen wichtigen Schritt in seiner politischen Karriere, die ihn schließlich zur Macht als Fürstbischof führte.
Seit 1884 dient das Gebäude als Sitz des Corps Rhenania, einer Studentenverbindung, die die historische Struktur für ihre Zusammenkünfte pflegt.
Das Anwesen befindet sich in der Sanderglacisstraße 10 im zentralen Bereich Würzburgs und ist als Baudenkmal geschützt. Der Standort ermöglicht eine einfache Erreichbarkeit aus der Innenstadt heraus.
Das Gebäude wurde 1905 grundlegend rekonstruiert, indem es komplett abgetragen und an anderer Stelle mit den ursprünglichen Materialien wieder aufgebaut wurde. Bei dieser Gelegenheit erhielt die Struktur auch einen neuen Keller.
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