Schloss Kalkhorst, Herrenhaus in Kalkhorst, Deutschland.
Schloss Kalkhorst ist ein Herrenhaus aus Backstein im norddeutschen Backsteingotik-Stil im Ort Kalkhorst in Mecklenburg-Vorpommern. Das Gebäude verfügt über mehrere Türme, Spitzbogenfenster und feine Steinmetzarbeiten an der Außenfassade.
Conrad Wilhelm Hase und Gartenbauinspektor Christian Schaumburg berieten Thomson von Biel bei der Wahl des Bauplatzes am Lenorenwald südöstlich von Kalkhorst, wo 1853 der Grundstein gelegt wurde. Begonnen wurde mit Nebengebäuden und Haupthaus; der Ostflügel war zuerst fertig, und Biel zog dort ein. Geldmangel unterbrach den Bau ab 1859 für etwa vier Jahre, die Innenausstattung folgte erst ab 1866. 1874 war das Schloss fertiggestellt.
Der Name Kalkhorst ist mit der Familie von Both verbunden, die das Gut von 1304 bis 1849 besaß und Teile der Ausstattung der Dorfkirche finanzierte. Das Venezianerzimmer im Westflügel, dem heutigen Haupthaus, erhielt 1870 eine Stuckdecke und wurde vom Schweriner Baurat Theodor Krüger entworfen.
Das Parkgelände rund um das Schloss ist tagsüber frei zugänglich, sodass Besucher spazieren gehen und die Außenbereiche erkunden können. Da die Wege im Park uneben sind und es auf dem Gelände Stufen gibt, empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Das Venezianerzimmer im Westflügel, dem heutigen Haupthaus, erhielt 1870 eine Stuckdecke und wurde vom Schweriner Baurat Theodor Krüger entworfen. 1884 entstand auf dem Dach des Schlosses ein Taubenhaus in Miniatur-Schloss-Ausführung.
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