St.-Simeon-Kirche, Neugotische Kirche in Kreuzberg, Deutschland.
Die St.-Simeon-Kirche ist ein neugotisches Kirchengebäude aus roten Rathenower Ziegeln mit symmetrischer Fassade und markanten Säulen an der Straßenseite. Das Bauwerk zeigt gotische Stilelemente in der Architektur und verfügt im Inneren über Gemeinderäume im Erdgeschoss sowie ein Altargelände an der Turmseite.
Der Bau der Kirche begann 1893 unter der Leitung des Architekten Franz Schwechten und wurde 1897 fertiggestellt. Die Kirche entstand als Antwort auf das Wachstum der Gemeinde in dieser Gegend während der Industrialisierung.
Die Kirche trägt den Namen des Heiligen Simeon und prägt bis heute das Gemeindeleben im Kiez durch ihre Rolle als Treffpunkt für Menschen verschiedenster Herkunft. Der Ort symbolisiert Offenheit und zeigt sich als lebendiger Mittelpunkt für soziale Begegnungen.
Das Gebäude ist leicht zugänglich und funktioniert als Anlaufstelle für Besucher aus dem Kiez, mit großzügigen Eingängen und übersichtlicher Innenaufteilung. Die Räumlichkeiten sind dabei für verschiedene Zwecke nutzbar, was regelmäßige Veranstaltungen und Treffen ermöglicht.
Die Glocken wurden 1897 von der Bochumer Verein Gießerei gegossen und tragen biblische Inschriften, die sie bis heute prägen. Sie überdauerten beide Weltkriege unbeschädigt, während ähnliche Glocken andernorts eingeschmolzen wurden.
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