Baerwaldbrücke, Steinbogenbrücke in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland.
Die Baerwaldbrücke überquert den Landwehrkanal mit einer charakteristischen Konstruktion aus gelbem Ziegelstein mit roten Bändern. Das Bauwerk verbindet die Baerwaldstraße mit der Prinzenstraße und trägt sowohl Fahrzeugverkehr als auch Fußgänger.
Das Bauwerk entstand 1878 als Ersatz für eine hölzerne Drehbrücke von 1850. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg folgte 1952 ein Wiederaufbau.
Die Brücke ist nach Peter Friedrich Carl Baerwald benannt, einem Apotheker und Stadtrat, der die Berliner Gasversorgung leitete. Der Name erinnert an eine wichtige Persönlichkeit der Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert.
Der Übergang ist fußgängerfreundlich gestaltet mit klarer Aufteilung zwischen Fahrbahn und Gehwegen. Die Brücke ist leicht zugänglich und bietet gute Sicht auf den Kanal von beiden Seiten.
Ein Sandstein-Kartusche auf der Brücke zeigt den Berliner Bären beim Honigsammeln, ein charmantes Detail der lokalen Symbolik. Historische Kandelaber mit doppelten Armen beleuchten die Zufahrten und tragen zum viktorianischen Charakter bei.
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