Schoeler-Schlösschen, Landhaus in Wilmersdorf, Deutschland.
Das Schoeler-Schlösschen ist ein zweistöckiges Landhaus in Wilmersdorf mit hellen Mauerwerkswänden und einer blaugrau gefassten Stuckfassade im Erdgeschoss. Das Gebäude zeigt Merkmale der Barockarchitektur mit seinen proportionalen Fensterreihen und dem charakteristischen Dachaufbau.
Das Schlösschen wurde 1752 als einstöckiges Farmhaus vom Prediger Samuel Gottlieb Fuhrmann errichtet und 1766 zu einem barocken Landhaus umgebaut. Im Laufe der Zeit diente es verschiedenen Zwecken, darunter Seidenzuchtstationen und später als Jugendzentruum und Kindergarten bis ins 21. Jahrhundert.
Das Gebäude trägt seinen Namen nach einer Familie, die es lange Zeit bewohnte und prägte. Heute können Besucher an der Fassade und den erhaltenen Räumen die verschiedenen Epochen seiner Nutzung ablesen, von der Zeit als Wohnhaus bis zu seinen Funktionen als Gemeinschaftsort.
Das Gebäude liegt an der Wilhelmsaue 126 im Berliner Bezirk Wilmersdorf und ist von der Straße aus zu sehen. In der Nähe befinden sich Reste historischer Gärten, die sich zum früheren Wilmersdorfer See hin erstrecken und Teil des Besucherraums sein können.
Bei der laufenden Restaurierung wird ein Geschosszusatz aus dem Jahr 1935 entfernt, um die Struktur zu ihrer ursprünglichen barocken Form zurückzubringen. Diese Rekonstruktion macht die Schichten seiner architektonischen Geschichte sichtbar und ermöglicht es Besuchern, nachzuvollziehen, wie sich das Gebäude über die Jahrhunderte verändert hat.
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