Volkspark Wilmersdorf, Stadtpark in Charlottenburg-Wilmersdorf, Deutschland.
Der Volkspark Wilmersdorf ist eine 12 Hektar große Grünfläche mit dem Fennsee, Sportplätzen, Wanderwegen und Ziergärten. Die Anlage erstreckt sich zwischen der Uhlandstraße und der Bundesallee und bietet verschiedene Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten.
Die Planung eines „Seeparks“ in der eiszeitlichen Niederung wurde seit 1899 verfolgt und 1904 dem Gemeinde-Obergärtner Richard Thieme übertragen. Teile entstanden 1912/13, weitere bis 1920, nach neuer Planung dann 1933 bis 1936. Von 1917 bis 1945 hieß die Anlage Hindenburgpark; nach dem Krieg kam der Name Volkspark Wilmersdorf zurück.
Von 1917 bis 1945 hieß der Park Hindenburgpark, danach bürgerte sich der Name Volkspark Wilmersdorf ein. Der östliche Teil folgt Richard Thiemes Entwurf von 1912 im gemischten Parkstil des 19. Jahrhunderts und passt sich landschaftlich dem benachbarten Rudolph-Wilde-Park an. Seit 1971 verbindet der gelbe Fußgängersteg Volksparksteg über die Bundesallee den östlichen und den mittleren Bereich.
Der Park wird durch die Bundesallee und die Uhland-/Mecklenburgische Straße in drei Bereiche geteilt; der Volksparksteg, ein Fußgänger- und Radsteg über die Bundesallee, verbindet den östlichen mit dem mittleren Teil. Es gibt Spielplätze, Tischtennisplatten und Ballspielfelder; der thematische Zauberspielplatz wurde im Mai 2024 nach Umbau wiedereröffnet. Die den östlichen Bereich querende Prinzregentenstraße ist dort im Schritttempo zu befahren.
Die Findlinge auf den Wiesen veranschaulichen die geologisch junge Bodengestaltung Berlins. Der Park liegt in einer eiszeitlichen Nebenrinne der Grunewaldseenkette, einer ehemals sumpfigen Niederung, die vom Rathaus Schöneberg über den Fennsee bis zum Herthasee reicht.
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