Villa von Schertel, Villa in Wiesbaden, Deutschland
Die Villa von Schertel ist eine 1928/1929 vom Münchner Architekten Ernst Haiger für die Familie Schertel von Burtenbach erbaute Villa im englischen Landhausstil. Sie steht auf einem leicht abschüssigen, 6500 m² großen parkartigen Grundstück am Hang des Geisbergs in der Rosselstraße 19, unmittelbar neben der Goethewarte. Im Erdgeschoss liegt der Hauptraum für Empfänge des Landes, im Obergeschoss eine 200 m² große Wohnung.
Der Münchner Architekt Ernst Haiger erbaute die Villa 1928/1929 für die Familie Schertel von Burtenbach im englischen Landhausstil. 1937 erwarb das Land Preußen das Anwesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmte es die amerikanische Besatzungsmacht und gab es nach einigen Monaten dem Land Hessen zurück, das es seither als Dienstvilla des Ministerpräsidenten nutzt.
Der Name der Villa erinnert an die Familie Schertel von Burtenbach, die den Münchner Architekten Ernst Haiger beauftragte, sie 1928/1929 im englischen Landhausstil zu errichten. Seit 1937, als Preußen das Anwesen kaufte, dient sie dem Staat: Nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmte die amerikanische Besatzungsmacht sie für einige Monate und gab sie dann an Hessen zurück; seither ist sie die Dienstvilla des Ministerpräsidenten.
Die Villa steht in der Rosselstraße 19 am Hang des Geisbergs, also in der Halbhöhenlage Wiesbadens und nicht in der Innenstadt. Unmittelbar daneben wurde die 1932 eingeweihte Goethewarte errichtet. Das parkartige Grundstück umfasst 6500 m² und ist leicht abschüssig; das Haus dient als Dienstvilla des hessischen Ministerpräsidenten und ist nicht zu besichtigen.
Die Privatwohnung im Obergeschoss der Villa umfasst 200 m²; seit der Änderung des hessischen Ministergesetzes nach Hans Eichel darf der Ministerpräsident sie nur gegen eine ortsübliche Miete nutzen. Ein früheres Schwimmbad auf dem Grundstück wurde unter Holger Börner abgerissen.
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