Fürstenhaus Weimar, Kulturdenkmal in Weimar, Deutschland.
Das Fürstenhaus ist ein klassizistisches Gebäude in Weimar mit einer beeindruckenden Fassade aus Stein und Säulen mit korinthischen Kapitellen. Das Dach zeigt die charakteristische Mansardform, und über den Säulen zieren dekorative Urnen einen erhöhten Balkon.
Das Gebäude wurde zwischen 1770 und 1774 vom Architekten Anton Georg Hauptmann errichtet und diente zunächst als Parlamentsgebäude des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Nach Ende dieser politischen Rolle 1918 übernahm es später eine neue Bestimmung im Musikleben der Stadt.
Das Gebäude beherbergt heute die Hochschule für Musik Franz Liszt und ist damit ein Ort, wo täglich Musik erklingt und Studenten ihre Künste verfeinern. Die musikalische Nutzung hat sich über mehr als 70 Jahre hinweg zu einem festen Bestandteil des Ortsbildes entwickelt.
Das Gebäude befindet sich zentral in Weimar und ist zu Fuß leicht erreichbar vom Marktplatz und anderen historischen Sehenswürdigkeiten. Besucher sollten beachten, dass der Innenzugang begrenzt sein kann und es ratsam ist, sich vorab über aktuelle Veranstaltungen oder Öffnungszeiten zu informieren.
Hinter dem Gebäude wächst ein Ginkgo-Baum, der um 1815 gepflanzt wurde und unter der Anleitung von Goethe seinen Platz bekam. Dieser Baum ist heute als Naturdenkmal geschützt und eine stille Erinnerung an die Verbindung zwischen Architektur und Natur in dieser historischen Stadt.
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