Haus der Frau von Stein, Historisches Wohnhaus in Weimar, Deutschland.
Das Haus der Frau von Stein ist ein barockes Wohngebäude aus dem 18. Jahrhundert in der Weimarer Altstadt, das aus drei Flügeln besteht. Es liegt in der Nähe anderer historischer Gebäude und ist äußerlich als typisches Stadthaus der damaligen Adelswelt erkennbar.
Das Gebäude wurde zwischen 1770 und 1773 vom Architekten Anton Georg Hauptmann errichtet, im Zusammenhang mit dem Ausbau der herzoglichen Stadt Weimar. Im Erdgeschoss befanden sich ursprünglich Militärställe, bevor das Haus nach und nach für andere Zwecke genutzt wurde.
Das Haus trägt den Namen von Charlotte von Stein, einer Hofdame in Weimar, die eng mit Johann Wolfgang von Goethe befreundet war. Wer durch die Straße geht, kann sich vorstellen, wie diese Verbindung das gesellschaftliche Leben im Weimar des 18. Jahrhunderts geprägt hat.
Das Gebäude befindet sich in der Weimarer Altstadt und ist gut zu Fuß von anderen bekannten Sehenswürdigkeiten aus zu erreichen. Ein Spaziergang durch das Viertel genügt, um mehrere Orte zu entdecken, die mit dem literarischen und kulturellen Erbe der Stadt verbunden sind.
Im Jahr 1799 wurde im Erdgeschoss des Hauses ein chemisches Labor eingerichtet, das von einem deutsch-russischen Chemiker betrieben wurde. Kaum jemand vermutet in diesem adligen Stadthaus auch einen Ort naturwissenschaftlicher Forschung.
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