Tempelherrenhaus, Ruinen im Park an der Ilm, Weimar, Deutschland
Das Tempelherrenhaus ist eine Ruine aus Steinen und einem Turmwerk, das innerhalb des gestalteten Parks an der Ilm in der Nähe des Flussufers steht. Die erhaltenen Mauern zeigen noch heute die Grundstruktur des einstigen Gebäudes, das sich in die Grünflächen des Parks einfügt.
Das Gebäude entstand 1786 zunächst als Umwandlung eines Gewächshauses für den Park. Später erlitt es 1945 bei einem alliierten Luftangriff schwere Beschädigungen, die es zur heutigen Ruine machten.
Die vier Sandsteinfiguren von Tempelrittern, die Johann Peter Kaufmann 1818 schuf, standen einst an den Ecken des Gebäudes und prägen bis heute die Wahrnehmung dieses Ortes. Sie symbolisierten eine romantische Verbindung zur Vergangenheit, die für die Besucher des Parks sichtbar war.
Die Ruine ist durch das Wegenetz des Parks an der Ilm erreichbar, das mehrere historische Orte in Weimar verbindet. Man kann sie am besten erkunden, wenn man den Parkwegen folgt und sich Zeit für die Umgebung nimmt.
Der Name entstand um 1820 durch die vier Templarriterfiguren, die auf den Dachkanten standen und dem ganzen Ort seinen Namen gaben. Diese Benennung offenbarte einen bewussten Rückgriff auf mittelalterliche Symbolik, die dem romantischen Geschmack der Zeit entsprach.
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