Jägerhaus, Historisches Gebäude in Weimar, Deutschland.
Das Jägerhaus an der Marienstraße 5-7 ist ein dreigeschossiger Bau aus dem frühen 18. Jahrhundert mit Fassade aus Quaderwerk und traditioneller Fensterordnung. Das Gebäude bildet heute einen integrierten Teil des Universitätsareals und bewahrt seine Struktur mit zwei räumlich verbundenen Abschnitten.
Das Gebäude entstand zwischen 1717 und 1720 und diente zunächst als Wohnraum und Lagerhaus für die Jagdverwaltung des Herzogtums. Im ausgehenden 18. Jahrhundert prägte es kurzzeitig das Privatleben von Johann Wolfgang von Goethe, bevor es später in den universitären Kontext überführt wurde.
Der Name Jägerhaus verweist auf die ursprüngliche Nutzung als Residenz und Lagerhaus für die fürstlichen Jäger. Heute ist das Gebäude Teil der Bauhaus-Universität und verbindet diese historische Vergangenheit mit zeitgenössischer Bildung.
Das Gebäude liegt zentral in Weimar und ist als Teil des Universitätsgeländes erreichbar. Besucher sollten beachten, dass der Innenbereich in erster Linie Universitätsfunktionen erfüllt und daher nicht immer frei zugänglich ist.
Eine Bronzetafel an der Gebäudefassade erinnert an die Gründung und Hundertjahrfeier des Weimaraner-Vorstehund-Clubs. Diese unauffällige Plakette erzählt von einer besonderen Verbindung zwischen dem Gebäude und einer berühmten Hundenarasse.
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