Liszt-Haus Weimar, Komponistengedenkmuseum in Weimar, Deutschland.
Das Liszt-Haus in Weimar ist das Wohnhaus, in dem der berühmte Komponist seine letzten Jahre verbrachte und unterrichtete. Die Räume bewahren persönliche Gegenstände, Möbel und zwei Klaviere auf, die einen Eindruck von seinem täglichen Leben vermitteln.
Der Komponist zog 1869 in dieses Haus ein und machte es bis zu seinem Tod 1886 zu einem Zentrum für Musikunterricht. In dieser Zeit lehrte er eine neue Generation von Pianisten und setzte sich weiterhin mit neuen Kompositionen auseinander.
Das Haus zeigt Handschriften und Briefe, die Liszts Bedeutung für die Klaviermusik und sein Vermächtnis als Pädagoge sichtbar machen. Besucher können nachvollziehen, wie dieser Ort zu einem Treffpunkt für Musiker und Schüler aus ganz Europa wurde.
Das Museum ist von Mittwoch bis Montag geöffnet mit unterschiedlichen Zeiten je nach Jahreszeit. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da die historischen Räume eng sind und viele Treppen zu bewältigen.
Das Bechstein-Klavier des Komponisten steht noch immer im Haus und wird gelegentlich von Musikern gespielt. Dadurch kann man die außergewöhnliche Klangqualität des Instruments erleben, das Liszt selbst täglich benutzte.
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