Shakespeare-Denkmal, Marmordenkmal im Park an der Ilm, Deutschland.
Das Shakespeare-Denkmal ist eine über 2 Meter hohe Marmorstatue auf einem Granitunterbau im Park an der Ilm, die den Dramatiker mit einer Schriftrolle und einem Rosenzweig in den Händen zeigt. Die Statue sitzt in einer der größten Grünanlagen der Stadt, umgeben von anderen Denkmälern und Gartenwegen.
Otto Lessing schuf das Denkmal 1904 zur Erinnerung an das 40-jährige Bestehen der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, die in der Stadt gegründet worden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Werk beschädigt und erst 1999 in einer umfassenden Restaurierung wiederhergestellt.
Das Denkmal steht im Zentrum einer Stadt, die Shakespeare über Jahrhunderte verehrte und seine Werke durch bedeutende Übersetzungen und Theateraufführungen an das deutsche Publikum brachte. Die Literaten der Stadt haben sich mit dem englischen Dramatiker auseinandergesetzt und ihn zu einer Figur der eigenen Kulturgeschichte gemacht.
Das Denkmal befindet sich im öffentlich zugänglichen Park und ist ganzjährig kostenlos zu besuchen, am besten bei Tageslicht um die Details der Marmorarbeit zu erkennen. Der Park bietet mehrere Wege zum Erkunden und andere Punkte von Interesse in unmittelbarer Nähe.
Die Statue zeigt unterschiedliche Gesichtsausdrücke je nach Blickwinkel, was die Komplexität des Charakters des Dramatikers widerspiegelt. Ein Totenkopf mit Narrenkappe liegt den Füßen des Denkmals zu Füßen und verweist auf Themen aus seinen Werken.
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