Schlangenstein in Weimar, Steindenkmal im Park an der Ilm, Weimar, Deutschland.
Der Schlangenstein in Park an der Ilm zeigt eine Schlange, die sich um einen Steinsockel windet und oben in Brot beisst. Die heutige Fassung stammt von 1968 und wurde von Franz Dospiel geschaffen, wahrend das Original im Romischen Haus aufbewahrt wird.
Martin Gottlieb Klauer schuf das Original 1787 im Auftrag von Herzog Carl August, wahrend Goethe sich auf seiner Italienreise befand. Die Skulptur entstand in einer Zeit, als literarische Symbole in Weimars Parkanlagen eine wichtige Rolle spielten.
Die lateinische Inschrift auf dem Denkmal würdigt die Kraft und den Geist des Ortes. Sie verbindet auf subtile Weise die Natur des Parks mit der literarischen Tradition Weimars.
Der Schlangenstein liegt im offenen Bereich des Parks und ist ganzjahrig zu besichtigen ohne spezielle Zugangsbedingungen. Besucher sollten bedenken, dass das Original nicht im Park zu sehen ist, sondern nur die Kopie von 1968.
Die Schlange, die ihr eigenes Ende im Maul halt, folgt einem klassischen Symbol aus der antiken Kunst und Alchemie. Dieses Motiv war bei Weimars intellektuellen Zirkeln besonders beliebt und findet sich in vielen literarischen Werken jener Zeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.