Park an der Ilm, Englischer Garten in Weimar, Deutschland
Park an der Ilm ist ein englischer Garten in Weimar, der sich etwa ein Kilometer entlang des Flusses erstreckt und mit geschwungenen Wegen, Brücken und natürlich angeordneten Landschaften gestaltet ist. Der Park verbindet offene Wiesen mit Baumgruppen und schafft dabei Blickachsen, die den Fluss und die umgebende Stadt einbeziehen.
Die Gestaltung des Parks begann 1778 und wurde von Johann Wolfgang von Goethe mitgestaltet, der später sein Gartenhaus auf dem Gelände errichtete. Der Park entstand in einer Zeit, als englische Gärten den Geschmack europäischer Fürstenhöfe prägten und neue Ansichten zur Natur widerspiegelten.
Der Park ist Teil des Ensembles der Klassischen Weimarer Kulturstätte und spiegelt das Denken der Aufklärung wider, das hier im 18. Jahrhundert verbreitet war. Besucher erleben heute noch die Räume, die damals Dichter, Denker und Künstler zum Austausch nutzten.
Der Park ist über mehrere Eingänge rund um Weimar zugänglich und bietet genug Raum, um in eigenem Tempo zu erkunden. Die gut markierten Wege ermöglichen einfaches Zurechtfinden, und am besten besucht man ihn an einem Tag mit trockenem Wetter, um die Landschaft voll zu genießen.
Der Park beherbergt über tausend dokumentierte Bäume, darunter heimische deutsche Arten und Sorten aus Nordamerika, was ihn zu einer botanischen Sammlung von großer Vielfalt macht. Diese Mischung aus lokalen und exotischen Arten zeigt, wie Weimars Fürsten und Gelehrte sich für die Natur der ganzen Welt interessierten.
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