Eringaburg, Burg in Delligsen, Niedersachsen
Die Eringaburg ist eine alte Schutzanlage auf einem Hügel bei Delligsen, die durch ihre natürlichen Steilhänge und einen erhaltenen Graben verteidigt wurde. Die etwa 2,5 Meter hohe Erdwall und der bis zu 2 Meter tiefe Graben sind heute noch sichtbar und von Bäumen umgeben.
Die Anlage stammt aus der Späteisenzeit, und der Name wird erst 1007 in einem Kirchendokument erwähnt. Ausgrabungen von 2003 ergaben, dass es sich wahrscheinlich um eine kurzfristig genutzte Befestigung handelte, nicht um eine dauerhaft besiedelte Anlage.
Der Name Eringaburg wird erstmals in einem Kirchendokument aus dem Jahr 1007 erwähnt, möglicherweise benannt nach einem alten Volksstamm der Region. Heute kann man auf dem Hügel die alte Schutzanlage erkunden und die Verbindung zwischen Mensch und Landschaft verstehen, die seit über tausend Jahren besteht.
Der Aufstieg zum Hügel ist zu Fuß leicht zu bewältigen, es gibt mehrere Pfade, die hinaufführen. Bequeme Schuhe sind empfohlen, am besten besuchen Sie die Anlage bei milder Witterung im Frühling oder Herbst.
Bei Ausgrabungen 2003 fanden Forscher keine großen Steine oder Holzreste, sondern nur alte Erde, was vermuten lässt, dass die Anlage aus gestampfter Erde und nicht aus dauerhaften Materialien gebaut war. Dies deutet darauf hin, dass es sich um eine schnell errichtete Befestigung handelte, die nur kurzzeitig in Gebrauch war.
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