Wullenwebersteg, Stählerne Bogenbrücke in Moabit, Deutschland
Der Wullenwebersteg ist ein stählerner Bogenfußweg, der den Spree überspannt und Moabit mit dem Hansaviertel verbindet. Die Konstruktion besteht aus einem einfachen Stahlbogen, der Fußgängern einen Direktweg über das Wasser bietet.
Der Steg wurde 1957 erbaut und ersetzte die frühere Achenbachbrücke aus dem Jahr 1902, die im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Der Neubau war Teil des Wiederaufbaus in dem kriegszerstörten Berliner Bezirk.
Die Brücke war Teil von Berlins Wiederaufbau nach dem Krieg und zeigt, wie die Stadt Fußgänger gezielt zwischen Wohnvierteln verbinden wollte. Heute nutzen Nachbarn die Überquerung täglich, ohne die infrastrukturelle Planung dahinter zu bemerken.
Der Steg liegt zwischen Hansabrücke und Gotzkowskybrücke und bietet Fußgängern einen direkten Weg über die Spree. Die Brücke ist zu Fuß leicht zugänglich und benötigt nur wenige Minuten zum Überqueren.
Der Name Wullenwebersteg verweist auf die Wullenweberstraße, die auf dieser Seite der Spree verläuft. Dieser Bezug zu den angrenzenden Straßen zeigt, wie Berlins Infrastruktur eng mit der lokalen Geographie verflochten ist.
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