St. Ansgar, Pfarrkirche und Architekturdenkmal im Hansaviertel, Berlin.
Die St.-Ansgar-Kirche ist ein modernes Kirchengebäude mit einer charakteristischen parabolischen Grundrissform, die das Raumerleben prägt. Die östliche Seite zeigt ein beton-gitterförmiges Fensterwerk, während die Westseite mit massiven Ziegeln aufgebaut ist.
Das Bauwerk entstand 1956 nach Plänen des Architekten Willy Kreuer als Teil der Wiederaufbaubemühungen nach der Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs. Die ursprüngliche Kirche an diesem Ort wurde während des Krieges beschädigt und musste vollständig neu errichtet werden.
Der Name der Kirche bezieht sich auf den Heiligen Ansgar, einen Missionar des Mittelalters, dessen Verehrung in diesem Gotteshaus ihren Platz gefunden hat. Besucher können heute die durchdachte Innenraumgestaltung erleben, bei der der Altar als zentraler Fokuspunkt die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Das Gotteshaus befindet sich in der Klopstockstraße 31 im Hansa-Viertel und bietet Platz für etwa 250 Besucher in seinem Innenraum. Das Gebäude ist leicht zu erreichen und verfügt über Nebenräume sowie eine Pfarrwohnung.
Drei tragende Säulen bilden den Kirchturm, wobei eine Säule mit einem Kreuz gekrönt ist. Die Glocken wurden von Bundeskanzler Konrad Adenauer gestiftet und geben dem Gebäude eine persönliche historische Verbindung zu dieser Periode.
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