Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche, Protestantische Kirche im Hansaviertel, Berlin, Deutschland
Die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche ist eine protestantische Kirche in Beton an der Händelallee im Hansaviertel von Berlin-Mitte, mit modernen architektonischen Merkmalen. Der Bau zeigt klare Linien und funktionales Design, die für Kirchengebäude der Nachkriegszeit charakteristisch sind.
Der Bau entstand 1957 unter der Leitung des Architekten Ludwig Lemmer, nachdem die ursprüngliche Kirche aus dem 19. Jahrhundert von Johannes Vollmer während des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war. Das Gebäude gehört zu einem breiten Wiederaufbauprojekt, das Berlin nach dem Krieg neu gestaltete.
Die Kirche trägt einen Namen, der an einen preußischen Kaiser erinnert und prägt das Gesicht des Hansaviertels als religiöser Treffpunkt für die Gemeinde. Besucher treffen hier auf einen Ort, wo Gottesdienste und Versammlungen bis heute das Leben der evangelischen Gemeinschaft bestimmen.
Das Gebäude steht in der Nähe des Großen Tiergartens und ist über die U-Bahn-Linie 9 oder die S-Bahn zur Station Hansaplatz erreichbar. Besucher sollten beachten, dass regelmäßige Gottesdienste stattfinden und die Kirche während dieser Zeiten für den Besuch offen ist.
Das Bauwerk entstand im Rahmen der Interbau-Ausstellung 1957, bei der internationale Architekten zusammenkamen, um Berlins Stadtbild nach dem Krieg zu neu zu gestalten. Diese Veranstaltung machte den Hansaviertel zu einem Labor für modernes Bauen und zog Fachleute aus der ganzen Welt an.
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