Ernst-Reuter-Haus, Bürogebäude und Architekturdenkmal in Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin.
Das Ernst-Reuter-Haus ist ein Bürogebäude und Denkmal in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf mit neoklassizistischem Grundriss aus drei Flügeln. Die Innenräume zeigen aufwendig gestaltete Stuckdecken, Parkettböden und traditionelle Ausstattungen, die den gehobenen Anspruch des Baus widerspiegeln.
Der Bau entstand ab 1940 im Rahmen von Albert Speers Großprojekt Germania als eines der wenigen vollendeten Werke der geplanten Ost-West-Achse Berlins. 1953 erhielt es seinen heutigen Namen als Denkmal für Ernst Reuter, den Oberbürgermeister West-Berlins.
Das Gebäude beherbergt den Deutschen Städtetag und dient als Treffpunkt für Kommunalpolitiker und Stadtenwickler aus ganz Deutschland. Hier finden regelmäßig Tagungen und Diskussionen statt, die die Zukunft deutscher Städte prägen.
Das Gebäude wurde 2012 vollständig saniert und restauriert, wobei die historische Bausubstanz sorgfältig bewahrt wurde. Die Innenräume sind funktional modernisiert worden, während die neoklassizistische Architektur und Ausstattung erhalten blieb.
Obwohl von Albert Speer geplant, konnte dieser das fertige Gebäude nie sehen, da es erst 1947 unter sowjetischer Besatzung vollendet wurde. Der ursprüngliche Name 'Deutscher Gemeindetag House' wurde vergessen und das Bauwerk erhielt stattdessen seinen neuen Namen als Gedenkstätte.
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