Neues Rathaus, Rathaus in Celle, Deutschland
Das Neues Rathaus ist das Verwaltungsgebäude der Stadt Celle und zeigt eine langgestreckte neo-gotische Backsteinarchitektur mit fünf Etagen und etwa 300 Räumen. Das Gebäude erstreckt sich über eine bedeutende Länge und bildet mit seiner Höhe einen markanten Baukörper im Stadtbild.
Das Gebäude entstand 1869 ursprünglich als Kaserne für das 2. Hanoversche Infanterie-Regiment und diente lange Zeit militärischen Zwecken bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach Kriegsende wurde es schließlich zur zivilen Stadtverwaltung umfunktioniert und erfüllte diese Rolle seither.
Das Gebäude spiegelt Celles Wandel von einer Militärstadt zu einem modernen Verwaltungszentrum wider, was man in seiner Nutzung durch die Stadt deutlich sieht. Die Bürger nehmen es heute als Zentrum ihrer Stadtverwaltung wahr, wo alltägliche administrative Angelegenheiten geregelt werden.
Das Gebäude ist während der regulären Geschäftszeiten von Montag bis Freitag zugänglich, wobei die meisten Stadtrathausfunktionen und Dienste hier untergebracht sind. Es gibt auch eine öffentliche Cafeteria auf einer der oberen Etagen, wo Besucher und Arbeitnehmer eine Pause einlegen können.
Die Kellerräume wurden 1945 von sich zurückziehenden Militärkräften geflutet, was später zu einem mysteriösen Tauchunternehmen führte. Diese Episode aus den letzten Kriegstagen ist ein wenig bekannter Teil der lokalen Geschichte des Gebäudes.
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