Altstädter Schule, Schulgebäude in Celle, Deutschland.
Die Altstädter Schule ist eine dreigeschossige Schule mit Flachdach in Celle, erbaut 1927 bis 1928 nach Plänen von Otto Haesler. Zwei höhere Seitentrakte mit Klassenzimmern rahmen einen niedrigeren Mittelteil, eine 25 mal 14 Meter große Halle, die ursprünglich durch ein Oberlicht aus Luxfer-Glasprismen belichtet wurde. Über 3000 Scheiben in waagerechten Fensterbändern geben ihr den Namen Glasschule; der Maler Karl Völker gestaltete die Innenräume in Grau, Blau und Rot.
Das Gebäude wurde 1928 von Architekt Otto Haesler entworfen und löste bei seiner Eröffnung großes öffentliches Interesse aus. Es wurde schnell zu einem beachteten Beispiel moderner Schularchitektur in Deutschland und darüber hinaus.
Wegen seiner Fensterbänder mit über 3000 Scheiben trägt das Gebäude den Beinamen „Glasschule“. Der Maler Karl Völker wählte die ursprüngliche Farbgebung: hellgraue Wände, blaue Vorhänge und rote Türen in den Klassenzimmern, dazu ein rotes Vordach am Haupteingang.
Das Gebäude befindet sich an der Sägemühlenstraße 9 in Celle und ist von außen gut zu sehen. Die Architektur lässt sich von der Straße aus vollständig betrachten, und der Ort ist leicht zu erreichen.
Die 25 Meter lange und 14 Meter breite Halle in der Mitte wurde ursprünglich durch ein Oberlicht aus Luxfer-Glasprismen belichtet. In den 1980er-Jahren verdeckten eine Holzverkleidung und eine abgehängte Decke diese Lichtöffnung, wodurch der ursprüngliche Raumeindruck verloren ging.
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