Residenzmuseum im Celler Schloss, Residenzmuseum in Celle, Deutschland
Das Residenzmuseum im Cellischen Schloss zeigt auf mehreren Etagen Möbel, Kunsthandwerk und Gegenstände aus dem Besitz der Familie der Guelpher. Die Räume geben einen Eindruck vom Leben in einem fürstlichen Palast mit erhalten gebliebenen Möbeln, Bildern und dekorativen Objekten.
Das Schloss entststand im 14. Jahrhundert und blieb bis 1705 die Hauptresidenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Während dieser Zeit wurde es mehrmals umgebaut und erweitert, um den wachsenden Anforderungen des fürstlichen Hofes zu entsprechen.
Die Staatsgemächer bewahren die Räume, in denen der Hof des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg tagte und in denen Hoffestlichkeiten stattfanden. Man kann hier sehen, wie der Adel des 17. Jahrhunderts lebte und herrschte, wenn man durch die reich ausgestatteten Zimmer spaziert.
Das Museum ist über mehrere Ebenen verteilt, daher ist es sinnvoll, langsam durch die Zimmer zu gehen und sich Zeit zu nehmen. Viele Räume sind mit Treppen verbunden, also sollte man gut zu Fuß sein und bequeme Schuhe tragen.
Die Privatgemächer der dänischen Königin Caroline Mathilde sind noch heute zu sehen, die hier ihre letzten Jahre im Exil verbrachte. Sie kam in die 1770er Jahre nach Celle und hinterließ persönliche Gegenstände und Erinnerungen, die einen seltenen Blick auf ihr Leben geben.
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