Celle, Historische Kreisstadt in Niedersachsen, Deutschland.
Celle ist eine Kreisstadt in Niedersachsen und zugleich eine große selbstständige Stadt des Landes mit ausgedehnten Wohnvierteln rings um die Altstadt. Das Schloss thront über dem Fluss Aller und bildet den südlichen Abschluss des alten Ortskerns, in dem sich auf engem Raum Hunderte Fachwerkhäuser erheben.
Die Burg entstand im 13. Jahrhundert und wurde später zur Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, die hier von 1378 bis 1705 lebten. Die Herzöge ließen das Schloss im Renaissancestil umbauen und förderten den Ausbau der Stadt, deren Altstadt von dieser Epoche geprägt ist.
Der Name der Stadt geht auf das lateinische Wort cella zurück, das Kammer oder kleinen Raum bedeutet und an ein frühes Kloster erinnert. Entlang der Gassen ragen die verzierten Holzbalken der Fachwerkhäuser hervor, wobei die Schnitzereien an den Türbalken oft auf das Handwerk der ersten Bewohner hinweisen.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in wenigen Minuten Gehentfernung voneinander. Parkmöglichkeiten gibt es am Rand des Zentrums, während der Bahnhof regelmäßige Verbindungen nach Hamburg und Hannover bietet.
Zwei Laternen im Stadtzentrum sind mit Sprechsystemen ausgestattet und erzählen Passanten Geschichten aus der Vergangenheit auf Hochdeutsch und im niedersächsischen Dialekt. Die Technik aktiviert sich, wenn jemand vorbeigeht, und vermittelt so lokale Anekdoten auf einer ganz alltäglichen Route.
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