Circular rampart of Burg, Archäologische Stätte nahe Celle, Deutschland.
Der Ringwall von Burg ist eine alte Wehranlage aus Erde in der Nähe von Celle mit einem runden Grundriss. Der Wall erhebt sich etwa 3 Meter hoch, hat einen Durchmesser von 70 bis 85 Metern und ist von einem Graben umgeben, der die Struktur zusätzlich verstärkte.
Die Anlage entstand um 900 n.Chr. als Schutz gegen Angreifer aus dem Norden und Osten. Sie wurde auf einer Sanddüne im Fuhse-Tal gebaut, um die damalige Bevölkerung vor Raubzügen zu bewahren.
Die Anlage zeigt, wie Menschen in dieser Gegend sich vor mehr als tausend Jahren gegen Angreifer schützten. Der Name und die Lage deuten auf eine kleine befestigte Siedlung hin, die für die damalige Bevölkerung sehr wichtig war.
Der Zugang zur Anlage erfolgt von Altencelle aus über einen Feldweg und führt zum ursprünglichen Eingang auf der Ostseite. Die Umgebung ist offen und leicht begehbar, sodass man die gesamte Struktur von außen gut sehen kann.
Frühgrabungen in den 1900er Jahren zeigten, dass der Wall aus Plaggen gebaut war, also Grassoden aus Moorgebieten. Diese Bauweise war in der damaligen Zeit eine besondere Konstruktionstechnik, die Stabilität und lange Haltbarkeit bot.
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