Stadtkirche St. Marien, Gotische Pfarrkirche in Celle, Deutschland
Die Stadtkirche St. Marien steht im Zentrum Celles und zeichnet sich durch einen 74 Meter hohen Turm, eine dreischiffige Hallenkirche sowie Mauern aus Backstein und Feldstein aus. Der Raum unter der Kirche birgt eine fürstliche Gruft mit Gräbern bedeutender Adliger.
Die Kirche entstand ab 1292, als Herzog Otto II. eine neue Siedlung gründete, aus der später die Stadt Celle hervorging. Die fortlaufende Bauweise über Jahrhunderte spiegelt das Wachstum und die steigende Bedeutung des Ortes.
Der Innenraum zeigt Grabdenkmäler der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und bewahrt ein mittelalterliches Kruzifix von 1495. Diese Kunstwerke erzählen von der engen Verbindung zwischen Stadt und fürstlicher Familie.
Die Kirche kann besucht werden, um die Innenarchitektur zu erkunden und optional zum Turm hinaufzusteigen für einen Blick über Celle. Das Gebäude liegt zentral und ist normalerweise tagsüber zugänglich, wobei Gottesdienste die Besuchszeiten beeinflussen können.
Das Gebäude beherbergt eine barocke Orgel aus 1687, die von Hermann Kröger erbaut wurde, sowie vier restaurierte Glocken in einem hölzernen Glockenstuhl. Diese Instrumente gehören zu den bemerkenswertesten Beispielen ihrer Zeit in der Region.
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