Felten & Guilleaume, Unternehmen der Kabelindustrie
Felten & Guilleaume war ein Unternehmen zur Herstellung von Kabeln und Elektrokomponenten, das im 19. Jahrhundert in Köln gegründet wurde. Die Fabrik bestand aus Backsteingebäuden mit großen Fenstern und produzierte Drahtseile, Telegraphenkabel und später Hochspannungskabel für verschiedenste Einsatzzwecke.
Das Unternehmen begann 1826 als Seilerei am Karthäuserwall in Köln und erweiterte sich 1838 zur Produktion von Drahtseilen. Im Jahr 1851 verband das Unternehmen England mit dem europäischen Festland durch Telegraphenkabel, was eine bahnbrechende technische Leistung darstellte.
Der Name Felten & Guilleaume steht in der Region für die Tradition der Elektrotechnik und Kabelherstellung. Die Fabrik war über viele Jahrzehnte ein wichtiger Arbeitgeber und prägte das Leben vieler Familien in Köln und Umgebung.
Die alten Fabrikgebäude sind in Köln und weiteren Standorten erhalten geblieben und können von außen betrachtet werden. Einige Bereiche wurden neu genutzt oder gepflegt, während andere die ursprüngliche Struktur zeigen und Informationstafeln zur Geschichte bereitstellen.
Das Unternehmen war Pionier beim Bau von Seekabeln und verband 1904 Europa mit Nordamerika durch das erste große Transatlantikkabel. Diese Leistung machte Felten & Guilleaume zu einem Schlüsselakteur in der globalen Telekommunikationsentwicklung.
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