Kriegsehrenkreuz für heldenmütige Tat, Militärische Auszeichnung in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Das Kriegsehrenkreuz für heldenmütige Tat ist eine militärische Auszeichnung aus Lippe, die ein patentiertes Kreuz mit geschwungenen Armen aufweist und die Lippische Rose in der Mitte umgeben von einem Lorbeerkranz zeigt. Die Oberfläche des Kreuzes besteht aus vergoldetem Bronze und wurde ausschließlich von der Pforzheimer Manufaktur C.F. Zimmermann hergestellt.
Der Prinz Leopold IV. von Lippe stiftete diese militärische Auszeichnung am 8. Dezember 1914, um einzelne Taten von Feldherrenschaft während des Ersten Weltkrieges zu würdigen. Die Schöpfung entstand in einer Zeit, als das Fürstentum seine Soldaten ehrte und ihre Anstrengungen an der Front anerkennen wollte.
Das Kreuz trägt die fünfblättrige Lippische Rose, ein traditionelles Symbol des Fürstentums, und zeigt auf seinen Armen die Inschrift 'Für heldenmütige Tat'. Dieses Zeichen war für Soldaten damals sehr bedeutsam und drückte die Anerkennung ihrer persönlichen Tapferkeit aus.
Das Kreuz hat einen Durchmesser von 46 Millimetern und wiegt 19,2 Gramm, was es relativ kompakt und tragbar macht. Bei der Besichtigung von Ausstellungsstücken ist es hilfreich zu wissen, dass die Handwerksqualität und das vergoldete Material die Haltbarkeit über Jahrzehnte hinweg ermöglicht haben.
Historische Aufzeichnungen zeigen, dass insgesamt 740 solcher Auszeichnungen vergeben wurden, wobei hochrangige Empfänger spezielle Versionen aus Silber erhielten. Diese silbernen Varianten waren auf der Rückseite mit dem Feingehalt 800 gestempelt und zeigten damit die höhere Qualität für besondere Träger.
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